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	<title>Kommentare zu: Zahlenspiele am Wochenende: die 40-Punkte-Faustregel</title>
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	<description>Sinnfragen von einer Insel vor Stockholm</description>
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		<title>Von: hansbaer</title>
		<link>http://delengkal.de/2010/02/zahlenspiele-am-wochenende-die-40-punkte-faustregel/comment-page-1/#comment-14452</link>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 06:56:04 +0000</pubDate>
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		<description>Nach etwas nachträglicher Überlegung bin ich auch zum Schluss gekommen, dass die Fragestellung so nicht ganz richtig ist, weil man ja leicht Fälle konstruieren kann, bei denen man 51 Punkte zum Klassenerhalt braucht. Es kommt also am Ende darauf an, wie wahrscheinlich Fälle über den 40 Punkten sind. Vielleicht hätte ich bei der Analyse auch lieber Platz 16 betrachten sollen, denn selbst wenn der 15. Platz 40 Punkte hat, heißt das ja nicht, dass er diese gebraucht hat - der 16. kann ja nur 38 Punkte gehabt haben. Letzlich zeigt die Analyse nur, dass die Wahrscheinlichkeit des Klassenerhalts irgendwo um die 39 Punkte so massiv ansteigt, dass ein Abstieg kaum noch vorkommen wird. Ich denke, der tiefergehende Grund dafür, dass in der Realität eher weniger gebraucht werden, ist, dass das Feld relativ ungleichmäßig ist. Meine Simulation geht ja davon aus, dass jede Mannschaft mit gleichen Chancen startet, und das ist definitiv nicht der Fall.

Von der in der Fußballwelt beliebten Dramatisierung der letzten Spieltage halte ich allerdings nicht so viel. Wenn eine Mannschaft am letzten Spieltag noch eine realistische Chance hat, den Klassenerhalt zu schaffen, dann ist das zwar schön, aber man sollte dabei nicht aus dem Auge verlieren, dass ein Abstiegsplatz das Ergebnis einer schlechten Saison ist und nicht eines einzigen Spiels. Auch den Schiri anzuprangern ist da leicht, aber im Laufe der 306 Spiele werden so viele Fehler durch die Schiris gemacht, dass man das Endergebnis unmöglich auf einen schieben kann.

Bei deinem Beispiel besteht auch das Problem, dass es sich auf die 2. Liga bezieht. Eintracht Trier erreichte einen 15. Platz, der in der 1. Liga für den Klassenerhalt reichen würde. Als Beispiel würde ich da eher die Saison 2003/2004 heranziehen:
http://de.wikipedia.org/wiki/2._Fu%C3%9Fball-Bundesliga_2003/04
Da lagen Platz 15 und 16 bei 39 Punkten. Um also nicht aufs Torverhältnis angewiesen zu sein, musste man da also wirklich 40 Punkte haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach etwas nachträglicher Überlegung bin ich auch zum Schluss gekommen, dass die Fragestellung so nicht ganz richtig ist, weil man ja leicht Fälle konstruieren kann, bei denen man 51 Punkte zum Klassenerhalt braucht. Es kommt also am Ende darauf an, wie wahrscheinlich Fälle über den 40 Punkten sind. Vielleicht hätte ich bei der Analyse auch lieber Platz 16 betrachten sollen, denn selbst wenn der 15. Platz 40 Punkte hat, heißt das ja nicht, dass er diese gebraucht hat &#8211; der 16. kann ja nur 38 Punkte gehabt haben. Letzlich zeigt die Analyse nur, dass die Wahrscheinlichkeit des Klassenerhalts irgendwo um die 39 Punkte so massiv ansteigt, dass ein Abstieg kaum noch vorkommen wird. Ich denke, der tiefergehende Grund dafür, dass in der Realität eher weniger gebraucht werden, ist, dass das Feld relativ ungleichmäßig ist. Meine Simulation geht ja davon aus, dass jede Mannschaft mit gleichen Chancen startet, und das ist definitiv nicht der Fall.</p>
<p>Von der in der Fußballwelt beliebten Dramatisierung der letzten Spieltage halte ich allerdings nicht so viel. Wenn eine Mannschaft am letzten Spieltag noch eine realistische Chance hat, den Klassenerhalt zu schaffen, dann ist das zwar schön, aber man sollte dabei nicht aus dem Auge verlieren, dass ein Abstiegsplatz das Ergebnis einer schlechten Saison ist und nicht eines einzigen Spiels. Auch den Schiri anzuprangern ist da leicht, aber im Laufe der 306 Spiele werden so viele Fehler durch die Schiris gemacht, dass man das Endergebnis unmöglich auf einen schieben kann.</p>
<p>Bei deinem Beispiel besteht auch das Problem, dass es sich auf die 2. Liga bezieht. Eintracht Trier erreichte einen 15. Platz, der in der 1. Liga für den Klassenerhalt reichen würde. Als Beispiel würde ich da eher die Saison 2003/2004 heranziehen:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/2._Fu%C3%9Fball-Bundesliga_2003/04" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/2._Fu%C3%9Fball-Bundesliga_2003/04</a><br />
Da lagen Platz 15 und 16 bei 39 Punkten. Um also nicht aufs Torverhältnis angewiesen zu sein, musste man da also wirklich 40 Punkte haben.</p>
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		<title>Von: Raffe</title>
		<link>http://delengkal.de/2010/02/zahlenspiele-am-wochenende-die-40-punkte-faustregel/comment-page-1/#comment-14446</link>
		<dc:creator>Raffe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 01:14:51 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, 
die Regel will ja auch nur besagen, dass im real existierenden deutschen Profi Fussball noch niemand mit 40 Punkten abgestiegen ist (3-Punkte Regel, 18 Mannschaften). Am nächsten dran gekommen ist meiner Meinung nach 2005 Eintracht Trier, als die Mannschaft mit 39 Punkten aus der Zweiten Liga abgestiegen ist. Eigentlich hatte der KSC fünf Minuten vor Ende der Partie einen weiteren Treffer im Spiel gegen Cottbus erziehlt, dem der Schiri Drees jedoch fälschlicherweise die Anerkennung versagte. So stieg Trier (und nicht Cottbus) ab, im Folgejahr stieg Cottbus wieder in die Bundesliga auf und Trier stieg nochmals ab. Das war bitter, Eintracht Trier hat sich bis heute nicht erholt (zur Zeit abstiegsgefährdet in der Regionalliga).
Mit blau-schwarz-weissen Grüssen
Raffe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja,<br />
die Regel will ja auch nur besagen, dass im real existierenden deutschen Profi Fussball noch niemand mit 40 Punkten abgestiegen ist (3-Punkte Regel, 18 Mannschaften). Am nächsten dran gekommen ist meiner Meinung nach 2005 Eintracht Trier, als die Mannschaft mit 39 Punkten aus der Zweiten Liga abgestiegen ist. Eigentlich hatte der KSC fünf Minuten vor Ende der Partie einen weiteren Treffer im Spiel gegen Cottbus erziehlt, dem der Schiri Drees jedoch fälschlicherweise die Anerkennung versagte. So stieg Trier (und nicht Cottbus) ab, im Folgejahr stieg Cottbus wieder in die Bundesliga auf und Trier stieg nochmals ab. Das war bitter, Eintracht Trier hat sich bis heute nicht erholt (zur Zeit abstiegsgefährdet in der Regionalliga).<br />
Mit blau-schwarz-weissen Grüssen<br />
Raffe</p>
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