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	<title>Delengkal Weblog &#187; CDU</title>
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	<description>Sinnfragen von einer Insel vor Stockholm</description>
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		<title>And the winner is</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 10:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
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		<description><![CDATA[B'90/Die GrÃ¼nen [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DbZEFS9wUxk&#038;hl=sv&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DbZEFS9wUxk&#038;hl=sv&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><strong>Die SPD eilt zur Rettung &#8211; oder nicht?</strong></p>
<p>Wenige Tage vor der Wahl ist es Zeit, meine groÃŸe Serie voll enorm wichtiger Informationen fÃ¼r den geneigten WÃ¤hler zu beenden. Manche werden <a href="http://www.fdp.de">eine gewisse SpaÃŸpartei</a> vermisst haben. Ich persÃ¶nlich finde die aber so unlustig, dass ich mir nicht mal die MÃ¼he gemacht habe, nach einem albernen Video Ã¼ber sie zu suchen.</p>
<p>WÃ¤hrend ich diese Zeilen schreibe, weile ich aus beruflichen GrÃ¼nden in Caen in der Normandie. Aber nicht nur deswegen habe ich schon vor Abfahrt meine Stimme abgegeben. Auslandsdeutsche kÃ¶nnen ohnehin nur per Briefwahl wÃ¤hlen. Eine beliebte Frage scheint zu sein, wie und wo man denn als solcher wÃ¤hlt. Die Antwort ist schlicht: man ist BriefwÃ¤hler in dem Wahlkreis, in dem man zuletzt in Deutschland gelebt hat. Allerdings muss man die Eintragung ins WÃ¤hlerregister bei jeder Wahl neu beantragen, und dass man sich den Wahlkreis nicht aussuchen kann, ist fÃ¼r alle diejenigen schade, die keinen Bezug zu ihrem letzten Wohnortswahlkreis haben. Elegant ist die LÃ¶sung aber schon, denn BriefwÃ¤hler sind so selten nicht, und wer noch nie in Deutschland gelebt hat, hat ohnehin kein Wahlrecht.</p>
<p>Nun ist gewÃ¤hlt, und zwar Erststimme SPD, Zweitstimme B&#8217;90/GrÃ¼ne. Und natÃ¼rlich ist mir bewusst, dass die Erststimme in einem rabenschwarzen Wahlkreis nur symbolischen Wert hat &#8211; sie ist auch mehr als UnterstÃ¼tzung fÃ¼r die gute Arbeit von Nicolette Kressl gedacht.</p>
<p>GrÃ¼ne zu wÃ¤hlen ist eine schwere Entscheidung, wenn man seit fast 11 Jahren SPD-Mitglied ist. Ich mÃ¶chte auch nicht andere dazu aufrufen, mir es am Sonntag gleich zu tun.</p>
<p>Meine GrÃ¼nde fÃ¼r diese Wahl sind vielfÃ¤ltig, aber ich will es an fÃ¼nf Punkten festmachen:</p>
<ul>
<li>Ich bin weit davon entfernt, in <a href="http://iloapp.steffenuebele.de/blog/blog?Home&#038;post=7">heiÃŸspornige RundumschlÃ¤ge</a> wie diesen zu verfallen. Wer die Politik an ihrem Ideal misst, muss enttÃ¤uscht werden. Dennoch sollte Politik zumindest dem Ideal folgen, soll heiÃŸen: nur wer groÃŸe Ziele hat, kann auch Fortschritt bewirken. Ein Ausbruch aus der Kleingeisterei ist aber in keiner politischen Partei wirklich zu beobachten. Ich schreibe dies zu guten Teilen der groÃŸen Koalition zu. Alle warten ab, bis sie vorbei ist, und das ist fÃ¼r sich genommen schon ein Grund, ihr Weiterbestehen zu verhindern.</li>
<li>Man kÃ¶nnte den Eindruck gewinnen, der <strong>Klimawandel</strong> sei wegen der Krise abgeblasen worden. Stattdessen wird eine Phantomdebatte um die Kernkraft gefÃ¼hrt. Neue AKW kÃ¶nnen in Deutschland ohnehin nicht gebaut werden, und so ist die Atomkraftdebatte nur ein Placebo fÃ¼r echte Umweltpolitik. Hier haben die GrÃ¼nen ihre Kernkompetenz.</li>
<li>Der fast zum Dogma erhobene MÃ¼ntefering-Spruch, dass Opposition Mist sei, verdeckt nur unzureichend, in welchem <strong>desolaten Zustand</strong> die SPD ist. Man kann den Eindruck gewinnen, die ganzen Idealisten seien entweder zur Linke gewechselt, ausgetreten oder in die innere Emigration gegangen. 1998 war man die mitgliederstÃ¤rkste Partei Deutschlands, die Ã¼ber 40% der Stimmen auf sich vereinigen kÃ¶nnen. Heute ist man hinter der CDU nur noch die Nummer zwei, und man kann es schon als Erfolg betrachten, wenn man die 30% mal aus der NÃ¤he betrachten darf. Es grenzt an Masochismus. Dieser Niedergang kann meines Erachtens nur gestoppt werden, wenn man entweder in die Opposition geht, um neue Kraft zu schÃ¶pfen. Oder man hÃ¶rt endlich auf, sich mit der zweiten Geige zufrieden zu geben.</li>
<li>Programmatisch sind die GrÃ¼nen und die SPD in weiten Teilen identisch. Jedoch stÃ¶ÃŸt mir bei der SPD ein Programmpunkt ziemlich auf: 300â‚¬ PrÃ¤mie fÃ¼r das Nichteinreichen der SteuererklÃ¤rung. Nach <a href="http://delengkal.de/2008/04/look-mr-steinbruck/">meinen Erfahrungen in Schweden</a> sehe ich die Ausgestaltung der Steuern in Deutschland als ein vordringliches Problem. Ein Steuersystem sollte gerecht und verstÃ¤ndlich sein. Das deutsche versagt in beiden Punkten klÃ¤glich, und gerade einer sozialdemokratischen Partei mÃ¼sste daran gelegen sein, dies zu Ã¤ndern. Dabei geht es nicht um das Verschieben irgendwelcher SteuersÃ¤tzen, sondern einem grundlegenden Umbau des ganzen Systems. Daher ist die Sache mit den 300 â‚¬ nicht nur ein Wahlkampfgag, sondern auch die <strong>Aufgabe des Ziels, ein gerechtes System zu schaffen</strong>. Anstatt die MÃ¤ngel zu beheben, ist man bereit, Steuerhinterzieher mit Nichtkontrolle und 300â‚¬ zu belohnen. Es ist ein Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer, die sich ihr Gehalt nicht durch unzÃ¤hlige Steuertricks kleinrechnen kÃ¶nnen. Genau diese sollte die SPD aber vertreten. Liebe Genossen, hier muss sich etwas Ã¤ndern! Die GrÃ¼nen bleiben zwar in ihren Absichten Ã¤hnlich vage, aber solche AusreiÃŸer nach unten scheint es da nicht zu geben.</li>
<li>Zu guter Letzt will ich &#8211; gÃ¤hn &#8211; noch die Internetsperren erwÃ¤hnen. Schweden hat solche, und daher kann ich mich nicht so ganz darÃ¼ber aufregen, denn die realen Auswirkungen sind minimal. Abseits der unnÃ¶tig zugespitzten Polemik und der offenkundigen Unsinnigkeit der MaÃŸnahme ist die Angelegenheit aber ein trauriges Beispiel dafÃ¼r, <strong>wie wenig die SPD-Spitze die junge Generation versteht und wie man geradezu grob fahrlÃ¤ssig Chancen ziehen lassen kann</strong>. Die jungen Menschen kreiden dies in besonderem MaÃŸe der Sozialdemokratie an, denn die CDU wird in diesem Kontext zumeist als hoffnungsloser Fall gesehen. Hier hat die SPD junge WÃ¤hler und potentielle Aktive verloren. Die PassivitÃ¤t in so einer Frage zeigt auch den Drang, mit kleinen sinnlosen MaÃŸnahmen gut aussehen zu wollen. Aber auch im weiteren Kontext zeigt sich, dass man noch nicht verstanden hat, wie Demokratie im 21. Jahrhundert funktionieren kÃ¶nnte und sollte. Willy Brandt hat in einer berÃ¼hmten Rede die Formel &#8220;Mehr Demokratie wagen&#8221; geprÃ¤gt. Die SPD sollte auch heute noch einen solchen Anspruch erheben. Doch verstanden hat kaum einer der Abgeordneten, dass es nicht reicht, ein bisschen zu twittern, ein Facebook-Profil zu haben und gelegentlich mal eine Frage bei Abgeordnetenwatch zu beantworten. In der RealitÃ¤t bleibt das Muster: wir machen unsere Politik, und wenn ihr WÃ¤hler dagegen seid, dann ist nicht die Politik falsch, sondern wir haben sie euch nicht gut genug erklÃ¤rt. Dies muss sich Ã¤ndern! Es reicht eben nicht mehr, alle 4 Jahre fieberhaft den Dialog mit dem WÃ¤hler zu suchen. Es wird Zeit, dass Internetpetitionen und Kommunikation mit dem WÃ¤hler ernst genommen werden. Dies alles war auch ein Grund, von einer Stimme fÃ¼r die SPD etwas Abstand zu nehmen.</li>
</ul>
<p>Kurzum:<strong> in der SPD und fÃ¼r die SPD muss sich einiges Ã¤ndern</strong>, und die Wahrscheinlichkeit, dass dies in einer Neuauflage der groÃŸen Koalition geschieht, ist gering. Daher gebe ich meine Stimme einer hoffentlich irgendwann vorhandenen Mitte-Links-Regierung, die den derzeitigen Zustand beenden wird.</p>
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		<title>Koalitionen, Wahlen, Qualen und Gewissensbisse</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 13:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Rastatt]]></category>
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		<description><![CDATA[2. September 2005, noch 16 Tage bis zur Bundestagswahl. [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2. September 2005, noch 16 Tage bis zur Bundestagswahl. Die SPD liegt 11 Prozentpunkte hinter der Union. Am Wahltag liegen beide Parteien annÃ¤hernd gleichauf.</p>
<p>11. September 2009, noch 16 Tage bis zur Bundestagswahl. Die SPD liegt 13 Prozentpunkte hinter der Union.</p>
<p>Zwischendrin waren 14 Landtagswahlen &#8211; in 7 von diesen konnte die SPD ihren Stimmenanteil erhÃ¶hen, in 7 verlor sie. An derzeit 7 Landesregierungen ist sie beteiligt, was sich in KÃ¼rze auf 8 erhÃ¶hen kÃ¶nnte.</p>
<p>Diese Zahlen sind trotzdem SchÃ¶nfÃ¤rberei. In den vier Jahren hat sich in der politischen Landschaft viel geÃ¤ndert.</p>
<p>Auch ich habe mir gestern das Duell angeschaut und fand wie eine leichte Mehrheit Steinmeier etwas besser. Es sind heute noch 13 Tage bis zur Wahl, und da ich Ende der Woche verreise, muss ich mich in KÃ¼rze entscheiden. Das Duell gestern abend war hier eigentlich nur kontraproduktiv, denn dass ich Frau Merkel nicht wÃ¤hlen wÃ¼rde, war sowieso klar. Nur wÃ¤hlen wir Parteien, und ich frage mich immer noch, in welcher Wahl meine persÃ¶nlichen Interessen am besten gespiegelt werden.</p>
<p>So sehr es mir gefallen hat, dass die SPD langsam zu ihrem ureigensten Thema, der sozialen Gerechtigkeit, zurÃ¼ckfindet, so schwer fÃ¤llt es mir, irgendeine Situation nach der Wahl zu sehen, in der die SPD dies auch umsetzen kann. In der Frage, welche fÃ¼r mich in Frage kommende Wahl &#8211; SPD oder GrÃ¼ne &#8211; dem Ziel der Schadensminimierung am nÃ¤hesten kommt, bin ich nicht viel weiter.</p>
<p>Nun also der Versuch, das ganze mal koalitionsstrategisch zu sehen. Folgende Koalitionsszenarien sind realistisch:</p>
<ul>
<li><strong>Schwarz-Gelb</strong>: die denkbar schlechteste Variante fÃ¼r das Land, wenn ein wieder erstarkter konservativer CDU-FlÃ¼gel auf eine in permanenter Steuersenkungsmanie befindliche FDP trifft. Gut fÃ¼r die SPD ist das nur, weil sie sich in der Opposition wieder finden und den Grundstein fÃ¼r eine eventuelle spÃ¤tere rot-rot-grÃ¼ne Koalition legen kann. Dennoch: Land geht vor Partei, und so gilt es, dieses Szenario zu verhinden &#8211; in der Hinsicht ist es aber vollkommen egal, ob man SPD oder GrÃ¼ne wÃ¤hlt.</li>
<li><strong>Schwarz-Gelb-GrÃ¼n</strong>: Relativ unwahrscheinlich, und es bleibt auch fraglich, ob die GrÃ¼nen als Korrektiv diese Koalition in ertrÃ¤gliche Bahnen lenken kÃ¶nnen. Auf der anderen Seite bestÃ¼nde die Opposition dann nur noch aus SPD und Linken, was bei beiden eine entsprechende Ausrichtung bewirken kÃ¶nnte. Insofern als eine ÃœberbrÃ¼ckung eine Option &#8211; um das zu erreichen, mÃ¼sste man GrÃ¼ne wÃ¤hlen.</li>
<li><strong>Schwarz-Rot</strong>: fÃ¼r mich das zweitschlimmste Szenario, denn nach 4 Jahren in dieser Konstellation ist die SPD am Boden und auÃŸer einem halbwegs erfolgreichen Krisenmanagement ist nicht viel herumgekommen. Bei einer Fortsetzung sind weder richtungsweisende Reformen noch eine Erholung der SPD zu erwarten. Auch ist fraglich, ob auf dieser Basis 2013 eine rot-rot-grÃ¼ne Koalition mÃ¶glich wird (und damit die einzige realistische Option fÃ¼r eine Mitte-Links-Politik). Also gilt es in erster Linie, diese Konstellation zu verhindern: also GrÃ¼ne wÃ¤hlen. Sollte es jedoch dazu kommen, wÃ¤re es natÃ¼rlich wÃ¼nschenswert, dass die SPD einen mÃ¶glichst groÃŸen Anteil hat. Auch wÃ¼rde eine vergleichsweise starke SPD die MÃ¶glichkeit haben, nach 2 Jahren die Koalition aufzukÃ¼ndigen und durch eine bis dahin vielleicht erfolgte AnnÃ¤herung an die Linke die MÃ¶glichkeit haben, eine rot-rot-grÃ¼ne Koalition zu bilden. Das Argument ist allerdings zweischneidig, denn gerade eine schwache SPD kÃ¶nnte versuchen, sich aus dem &#8220;WÃ¼rgegriff&#8221; einer starken Union zu lÃ¶sen und versuchen, mit einer linken Mehrheit zu regieren. Auch hier ist also nicht klar, ob GrÃ¼ne oder SPD die bessere Wahl ist.</li>
</ul>
<p>Alle weiteren Konstellationen sind entweder der AusschlieÃŸeritis zu Opfer gefallen (rot-rot-grÃ¼n, rot-gelb-grÃ¼n und sonst alles, was mit der Linken zu tun hat) oder haben schlichtweg keine realistische Perspektive (rot-grÃ¼n, rot-schwarz).</p>
<p>Bei den beiden wahrscheinlichsten Optionen ist es entweder egal oder nicht sicher, ob die Stimme bei der SPD oder den GrÃ¼nen besser aufgehoben ist.</p>
<p>Auf diese Art komme ich also nicht weiter. Ich kÃ¶nnte mir da das Leben auch einfach machen und sagen, dass ich mit der Erststimme SPD und Zweitstimme GrÃ¼ne die perfekte Mischung gefunden habe. Im Wahlkreis Rastatt ist eine Erststimme an einen SPD-Kandidaten (in dem Fall eine Kandidatin) aber mehr symbolischer Natur, denn hier wurde zumindest seit 1990, wahrscheinlich aber schon immer, der CDU-Kandidat gewÃ¤hlt.</p>
<p>Es hilft wohl nur noch ein neuerlicher Blick in die Details der Programme.</p>
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		<title>Parteien zur Wahl &#8211; heute: die CDU</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 10:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CDU/CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Union]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=tP5jz69fAgE [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bzw. stellvertretend deren Jugendorganisation:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tP5jz69fAgE&#038;hl=sv&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tP5jz69fAgE&#038;hl=sv&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Es wÃ¤re ein interessanter Forschungsgegenstand fÃ¼r die Politologie, einmal herauszufinden, warum Politrock fast schon per Definition peinlich ist.</p>
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		</item>
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		<title>Wahl-O-Mat ist da: warum ich (vielleicht) nicht SPD wÃ¤hlen werde</title>
		<link>http://delengkal.de/2009/09/wahl-o-mat-ist-da-warum-ich-vielleicht-nicht-spd-wahlen-werde/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 14:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskanzler]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[GrÃ¼ne]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe ihn lange erwartet: der Wahl-O-Mat ist mittler [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ihn lange erwartet: <a href="http://wahlomat.spiegel.de/bundestagswahl2009/">der Wahl-O-Mat</a> ist mittlerweile online.</p>
<p>Warum ich ihn erwarte: weil ich mir Ã¼berlege, zum ersten Mal meiner Partei untreu zu werden. Der Titel dieses Posts ist also durchaus ernst gemeint.</p>
<p>Und ich werde darin auch bestÃ¤rkt:<br />
<a href="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2009/09/versuch1a.jpg"><img src="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2009/09/versuch1a-500x99.jpg" alt="versuch1a" title="versuch1a" width="500" height="99" class="alignnone size-medium wp-image-1483" /></a></p>
<p>Was mich bedrÃ¼ckt, ist, dass unter den kleinen Parteien eine bei mir gleichauf mit der SPD liegt:<br />
<a href="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2009/09/versuch1b.jpg"><img src="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2009/09/versuch1b-500x134.jpg" alt="versuch1b" title="versuch1b" width="500" height="134" class="alignnone size-medium wp-image-1484" /></a></p>
<p>Die Piraten, das kann ich gleich sagen, werde ich nicht wÃ¤hlen.</p>
<p>Ich habe den Test wiederholt, aber dieses Mal auf die Verwendung der MÃ¶glichkeit &#8220;neutral&#8221; verzichtet, um mich eindeutiger festzulegen. Das Ergebnis ist nicht unbedingt erbaulicher:<br />
<a href="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2009/09/versuch2.jpg"><img src="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2009/09/versuch2-500x108.jpg" alt="versuch2" title="versuch2" width="500" height="108" class="alignnone size-medium wp-image-1485" /></a></p>
<p>Die Linke, auch soviel sei schon gesagt, werde ich ebenfalls nicht wÃ¤hlen.</p>
<p>Eine hoffentlich geschliffene Analyse meiner Gedanken zu dieser Wahl werde ich in der nÃ¤chsten Zeit nachlegen.</p>
<p>Langsam wird es fÃ¼r mich auch ernst: Auch lange erwartet habe ich nÃ¤mlich meine Briefwahlunterlagen. Diese sind heute angekommen.</p>
<p>Ich mÃ¶chte es kurz auf die folgenden Punkte bringen:</p>
<ul>
<li><strong>Die Piraten</strong> werde ich nicht wÃ¤hlen, weil ich einer Partei, die eigentlich nur ein Thema hat, nicht meine Stimme gebe. Es wird die meisten Piraten Ã¼berraschen, aber es gibt in der Tat noch andere wichtige Themen auÃŸer Datenschutz und Informationsfreiheit.</li>
<li><strong>Die Linke</strong> werde ich nicht wÃ¤hlen, weil ich in bestimmten Grundpositionen, z.B. Afghanistankrieg, mit dieser Partei Ã¼berhaupt nicht d&#8217;accord bin. Abgesehen davon finde ich das FÃ¼hrungspersonal wenig, Ã¤hm, Ã¼berzeugend. Diese Partei werde ich aber noch einer nÃ¤heren Analyse unterziehen.</li>
<li><strong>Die CDU</strong> werde ich schon alleine deswegen nicht wÃ¤hlen, weil schicke FÃ¼hrungsfiguren vor einer Partei mit einem vollkommen anderen Programm nicht so recht zusammenpassen. Auch was Themen wie Atomkraft, Wehrpflicht, Familien- und Informationspolitik angeht, sehe ich wenig Ãœbereinstimmung.</li>
<li><strong>Die FDP</strong> ist alleine deswegen unwÃ¤hlbar, weil damit ausgerechnet die Krisengewinner wÃ¤ren, die vorher am lautesten fÃ¼r den freien Markt getrommelt haben. AuÃŸerdem hat das Programm der FDP nur zwei Worte: Steuern senken.</li>
<li><strong>Die SPD</strong> war, ist und wird auch in Zukunft meine Partei sein, aber ich tue mir sehr schwer mit ihr. Vollkommen verbraucht nach 11 Jahren Regierung, ziel- und ideenlos, hat sie ein Programm vorgelegt, das als plakative Aufmacher Schnapsideen (300 â‚¬ NichtsteuererklÃ¤rungsprÃ¤mie) und utopische Wirtschaftsideen (VollbeschÃ¤ftigung) enthÃ¤lt, die von einer <del datetime="2009-09-04T13:05:56+00:00">erbÃ¤rmlichen</del> schwachen FÃ¼hrungstruppe prÃ¤sentiert werden. Kein Mensch glaubt, dass FW Bundeskanzler werden wird &#8211; nichtmal er selber. Weitere vier Jahre groÃŸe Koalition wÃ¤ren eine Katastrophe fÃ¼r diese einst stolzen Partei. Daher frage ich mich, ob ich ihr keinen Gefallen damit tue, sie in die Opposition zu schicken.</li>
<li>Bleiben <strong>Die GrÃ¼nen</strong>, die programmatisch nahe der SPD liegen, soweit ich das gesehen habe, aber auf 300â‚¬-Schwachsinn verzichten. Sie wÃ¤ren fÃ¼r mich wÃ¤hlbar, und damit die naheliegendste Alternative zur SPD.</li>
</ul>
<p>Noch ist meine Entscheidung aber nicht gefallen. Daher mehr in KÃ¼rze&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch 180 Tage</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 11:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen las ich diesen Artikel hier, in dem Ã [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen las ich <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615860,00.html">diesen Artikel</a> hier, in dem Ã„rzte die SPD auf 15 Prozent drÃ¼cken wollen. Gestern demonstrierten auch Ã„rzte in Gaggenau nahe meiner Heimat.</p>
<p>Es liegt ohne Frage in der Natur der Gesundheitspolitik, dass niemand mit ihr zufrieden ist. Das soll keine Verteidigung sein, denn in der Tat liegt einiges im Argen. Gerade in Diskussionen mit Leuten, die in Schweden den perfekten Sozialstaat sehen, erlebe ich aber immer wieder, dass ein Kritikpunkt am schwedischen System damit abgetan wird, dass es woanders (d.h. Deutschland) vermeintlich noch schlimmer sei. <a href="http://delengkal.de/2008/03/i-will-survive/">Viermonatige Wartezeiten, wie ich sie erlebt habe</a>, sind dann anscheinend dadurch zu rechtfertigen, dass in Schweden der Fernseher im Krankenhaus kostenlos ist. Das Thema wird jedenfalls leidenschaftlich debattiert, denn wenn es um die eigene Gesundheit geht, fÃ¼hlt man sich nie perfekt behandelt.</p>
<p>Vor allem hat mir jener Bericht aber bewusst gemacht, dass die Bundestagswahl 2009 doch tatsÃ¤chlich <a href="http://www.bundestag.de/btg_wahl/index.html">am 27. September</a> stattfindet. Ich werde selbstverstÃ¤ndlich wÃ¤hlen, und wollte die entsprechenden bÃ¼rokratischen Schritte unternehmen. Als Auslandsdeutscher wÃ¤hlt man nÃ¤mlich nicht in der Botschaft oder dem Konsulat, sondern als BriefwÃ¤hler. Sinnigerweise muss man dies in dem Wahlkreis, in dem man zuletzt gemeldet war. Ob man noch irgendeinen Bezug zu der Region hat, spielt keine Rolle. Eine <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/auslandsdeutsche/index.html">der wenigen Voraussetzungen</a> neben der deutschen StaatsbÃ¼rgerschaft ist, dass man in seinem Leben mindestens 3 Monate in Deutschland gelebt hat.</p>
<p>Bei mir ist es zum GlÃ¼ck so, dass ich einen Bezug zu meinem letzten Meldeort habe, und so wÃ¤hle ich gerne dort. Die bÃ¼rokratische HÃ¼rde ist zum GlÃ¼ck nicht so hoch, auch wenn man wie immer <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/auslandsdeutsche/ausfuellhinweise_antrag/index.html">ein Formular ausfÃ¼llen</a> darf. Dieses erhÃ¤lt man auch bei der Botschaft, aber ein am Computer ausfÃ¼llbares PDF-Dokument ist definitiv praktischer.</p>
<p>In KÃ¼rze bin ich also hoffentlich BriefwÃ¤hler.</p>
<p>Zeit, sich auf die Bundestagswahl vorzubereiten.</p>
<p>Ich habe dieser Tag mit einer Freundin aus Juso-Tagen gesprochen, die seit kurzem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linksjugend">im Vorstand der Linksjugend</a> ist. Ich gehÃ¶re zwar zu denjenigen, die der Meinung sind, dass es links der SPD nicht nur eine Partei geben kann, sondern dass man mit dieser auch koalieren kann und sollte. Trotzdem ist mir Die Linke mit dem teilweise schon demagogischen Gebahren ihres FÃ¼hrungspersonals sowie den doch noch reichlich vorhandenen Betonkommunisten und Ostalgikern weder sympathisch noch erscheint sie mir direkt wÃ¤hlbar.<br />
Besagte Freundin meinte, es kÃ¤me weniger auf die Personen als auf die Programme an. Damit hat sie prinzipiell natÃ¼rlich recht, auch wenn es nur zu oft so ist, dass Programme prÃ¤chtig nebulÃ¶s sind und die MandatstrÃ¤ger letztendlich doch machen, was ihnen gerade richtig erscheint (sollen sie ja auch). Ich werde das aber zum Anlass nehmen, die Wahlprogramme durchzuschmÃ¶kern.</p>
<p>Dazu werde ich mich aber bei den groÃŸen Parteien etwas gedulden mÃ¼ssen, denn das sind die Termine der Wahlparteitage:</p>
<ul>
<li>CDU/CSU: keine Ahnung. Die CDU hat auÃŸer ihrem TagesgeschÃ¤ft anscheinend gar nichts zur Bundestagswahl auf ihrer Webseite, und die CSU nur wenige bescheidene Seiten ohne brauchbaren Inhalt. Auch sonst war meine Suche fruchtlos.</li>
<li>SPD: 14. Juni 2009 in Berlin &#8211; gefunden nicht auf der SPD-Website, aber immerhin <a href="http://www.wodarg.de/termine/event_19317.html">hier</a></li>
<li>FDP: 15. bis 17. Mai in der Messe Hannover, siehe <a href="http://60parteitag.wcsite.liberale.de/">hier</a>.</li>
<li>BÃ¼ndnis &#8217;90/Die GrÃ¼nen: 8. bis 10. Mai im Velodrom Berlin, siehe <a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/parteitag.html?tx_ttnews[backPid]=10&#038;cHash=99c4ed3611">hier</a>.</li>
<li>Die Linke: 20. bis 21. Juni in Berlin, siehe <a href="http://die-linke.de/wahlen/positionen/wahlprogramm/bundestagswahl/">hier</a> &#8211; Ã¼brigens die einzige Partei, die auch schon einen Vorschlag fÃ¼rs Wahlprogramm online zu haben scheint.</li>
</ul>
<p>Manche Leute sind jedoch der Meinung, man sollte gar nicht wÃ¤hlen. Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gabor_Steingart">Leiter des Washington-BÃ¼ros des SPIEGEL, Gabor Steingart,</a> hat gerade ein Buch mit dem Titel &#8220;Die Machtfrage. Ansichten eines NichtwÃ¤hlers&#8221; verÃ¶ffentlicht. Darin legt er dar, wieso er dieses Mal nicht wÃ¤hlen wird. Er tat dies auch kÃ¼rzlich in einer SWR1-Leute-Sendung (<a href="http://mp3.swr.de/swr1/bw/leute/gabor-steingart-spiegel-korrespondent.6444m.mp3">zum AnhÃ¶ren</a>). Auch wenn ich seine Haltung nicht unterstÃ¼tze, Politikern einen Denkzettel zu verpassen, den sie ohnehin nicht verstehen wÃ¼rden, so ist es doch einmal interessant, die Meinung eines NichtwÃ¤hlers zu hÃ¶ren, der Ã¼ber die Ã¼bliche Stammtischrhetorik hinaus geht. Bei echten GegenvorschlÃ¤gen bleibt er aber leider etwas kleinlaut, denn wenn man sagt, dass das bisherige System schlecht ist, sollte man zumindest Ã¼berlegen, wie es verbessert werden kÃ¶nnte. Vielleicht tut er es in seinem Buch. In der Sendung war er in der Hinsicht recht abweisend.</p>
<p>In einem Punkt muss ich ihm aber rechtgeben: dass das deutsche Wahlrecht einige massive SchwÃ¤chen hat. Zwar bin ich nach wie vor klarer Gegner von bundesweiten Referenden. Jedoch halte ich es fÃ¼r mÃ¶glich, den BundesprÃ¤sidenten direkt zu wÃ¤hlen. Die grÃ¶ÃŸte SchwÃ¤che ist aber das Listenwahlrecht zum Deutschen Bundestag. Es kann nicht sein, dass Leute nur deswegen ein Mandat erhalten, weil sie von ihrer Partei in der Liste nach oben gesetzt wurden. Das bisherige Listenwahlrecht bringt den WÃ¤hlerwillen in vielen FÃ¤llen wenig zum Ausdruck. Steingart brachte als Beispiel, dass Andrea Ypsilanti, obwohl sie in ihrem <a href="http://www.wahlen.hessen.de/irj/Wahlen_Internet?rid=HMdI_15/Wahlen_Internet/sub/782/7824d6dd-4ee4-e114-fbf1-b144e9169fcc,,22222222-2222-2222-2222-222222222222.htm">Wahlkreis fast 20% der Stimmen</a> einbÃ¼ÃŸte, immer noch im hessischen Landtag sitzt. Dass die WÃ¤hler ihr hierfÃ¼r ein Mandat gegeben haben sollen, ist da kaum nachzuvollziehen.</p>
<p>Das ist nichts neues. Interessant ist das Thema aber trotzdem, denn <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,615871,00.html">der BundesprÃ¤sident hat sich erst kÃ¼rzlich fÃ¼r eine Ã„nderung des Wahlrechts ausgesprochen</a>, aber das verhallte im Nichts &#8211; schade.</p>
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		<title>Ja! FÃ¼r eine Urwahl des Kanzlerkandidaten</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 12:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Endlich! Ich hÃ¤tte ja jetzt gerne Ã¼ber das Wetter [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://delengkal.de/wp-content/893432_91818951.jpg' alt='sxc.hu - Democracy' /></p>
<p>Endlich! Ich hÃ¤tte ja jetzt gerne Ã¼ber das Wetter geschrieben (ernsthaft!), aber angesichts <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,542964,00.html">einer solchen Meldung</a> spielt das keine Rolle mehr.</p>
<p>Mir schwirren schon seit einiger Zeit Bedenken durch den Kopf, was den Zustand der nationalen <strong>Demokratie</strong> im Allgemeinen und der innerparteilichen Demokratie im Besonderen angeht. </p>
<p>Letztere ist nÃ¤mlich nicht so lupenrein, wie es die Granden der Partei vielleicht gerne sehen. Ich als einfaches Mitglied werde zwar eingeladen, meinen Ortsvereinsvorsitzenden und den Vorstand zu wÃ¤hlen &#8211; hier ist kein Defizit zu erkennen. Schaut man aber weiter, hÃ¶rt es sehr bald auf. Bei der Listenzusammenstellung fÃ¼r die Gemeinderatswahlen 2004 waren beispielsweise die <strong>ersten fÃ¼nf PlÃ¤tze schon gesetzt</strong>. Eine <strong>Umsortierung war nicht mÃ¶glich</strong>, lediglich die Ablehnung oder Enthaltung, wenn man nicht einverstanden war. Im Ergebnis zeigte sich dann auch, dass die hÃ¶heren ListenplÃ¤tze teilweise weniger Stimmen erhalten hatten als die niedrigen.</p>
<p>Noch schlimmer ist es aber bei den Wahlen auf der hÃ¶heren Ebene. Die Delegierten fÃ¼r den Kreisparteitag durften wir ja noch selbst wÃ¤hlen, aber jede weitere Ebene weiter oben liegt <strong>auÃŸerhalb der Gewalt des einfachen Mitglieds</strong>. Meine Partei hat seit meinem Eintreten <strong>vier neue Parteivorsitzende</strong> bekommen. <strong>Keinen einzigen davon habe ich gewÃ¤hlt</strong>, denn ich wurde gar nicht erst gefragt. Sieht so Demokratie aus?</p>
<p>Die Parteien sollen zur demokratischen Willensbildung beitragen und bei der Vetretung des Volkes in der Legislative mitwirken. Meiner Ansicht nach bedeutet <strong>politische Emanzipation</strong> auch, dass das einzelne Parteimitglied an der Zusammensetzung des Parteivorstands ein Mitspracherecht hat, das sich nicht nur Ã¼ber eine mehrfach verschachtelte Delegiertenauswahl ergibt.</p>
<p>Die Zusammensetzung von Parteilisten bei Ã¶ffentlichen Wahlen und die Auswahl von Spitzenkandidaten werden praktisch ausschlieÃŸlich <strong>von den hÃ¶heren Kadern der Partei beschlossen</strong>. Was die Parteimitglieder oder gar der einfache BÃ¼rger wollen, spielt in diesem System keine Rolle mehr.  </p>
<p>Dieser <strong>Konstruktionsfehler</strong> setzt sich leider auch im allgemeinen Wahlrecht fort. Bei der Bundestagswahl wird dem WÃ¤hler eine Liste untergejubelt, die die Parteien vorher intern ausgemacht haben. Auf diese Art werden die Erstplatzierten auf der Liste gewÃ¤hlt, selbst wenn die WÃ¤hler dies gar nicht wollen. Die BÃ¼rger dÃ¼rfen wÃ¤hlen, welche Partei sie in den Bundestag setzen, aber nicht, wer sie dann als Person vertritt. Die Erststimme ist ein gut gemeinter Ansatz, scheitert aber im Detail doch daran, dass die WÃ¤hler nur einen Kandidaten pro Partei vorgesetzt bekommen, der auch nicht basisdemokratisch ausgewÃ¤hlt wurde.</p>
<p>Gerade in Zeiten, wo manche BevÃ¶lkerungsschichten den Glauben an das bestehende System zu verlieren drohen, <strong>muss an solchen Defiziten gearbeitet werden</strong>.</p>
<p>Wir geben uns ja gerne arrogant als die besseren Demokraten und belÃ¤cheln die Amerikaner, die mit unbrauchbaren Wahlmaschinen ihre Wahlen veranstalten und bestenfalls 40% Wahlbeteiligung erreichen. Dass aber zahlreiche Kommunal- und BÃ¼rgermeisterwahlen schon in dieser Region angelangt sind, nehmen wir resigniert hin.<br />
Dabei machen uns<strong> die USA derzeit in beeindruckender Weise</strong> vor, wie eine KandidatenkÃ¼r unter Einbeziehung des einfachen BÃ¼rgers zu einer Ã¶ffentlichen Auseinandersetzung mit den Inhalten und Kandidaten einer Partei fÃ¼hren kann. Auch <strong>hier in Schweden sehe ich erfreuliche AnsÃ¤tze</strong>. Man kann bei der Wahl auch einen bestimmten Kandidaten einzeln wÃ¤hlen, und die Zusammensetzung der Liste fÃ¼r die Stockholmer Stadtratswahl wurde per Briefwahl durch alle Mitglieder durchgefÃ¼hrt.</p>
<p>Wenn die Parteien in Deutschland damit beginnen wÃ¼rden, zumindest ihre Spitzenkandidaten per parteiÃ¶ffentlicher oder sogar Ã¶ffentlicher Urwahl zu bestimmen, wÃ¤re dies ein erfreuliches Signal fÃ¼r Demokratie. Offensichtlich sehen das auch 91 Prozent der SPD-AnhÃ¤nger so.</p>
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		<title>Interessant</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 14:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WÃ¤hrend Beck wohl doch RÃ¼ckendeckung von der Partei b [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WÃ¤hrend Beck wohl doch RÃ¼ckendeckung von der Partei bekommen hat und Merkel ihren Segen fÃ¼r Schwarz-GrÃ¼n in Hamburg gibt, habe ich gerade noch eine Kleinigkeit Ã¼ber die <a href="http://www.hanno.de/blog/2008/die-fdp-und-der-sprechende-kuhlschrank/">Wahlkampfpraktiken der FDP</a> gefunden. Wie bei Hillary und Obama ist das Internet wohl noch nicht Wahlkampfmedium Nr.1, aber wird es in zunehmenden MaÃŸe. </p>
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		<title>Gedanken zum Tage</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 12:37:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In Hamburg hat die CDU gewonnen, die SPD auch. Die GrÃ¼ [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Hamburg hat die CDU gewonnen, die SPD auch. Die GrÃ¼nen sind Ã¼brigens auch Gewinner, und die Linke natÃ¼rlich auch. Insofern hat nur die FDP verloren, aber selbst die hat 2 % gewonnen, auch wenn das nicht fÃ¼r den Einzug in die BÃ¼rgerschaft gereicht hat. Arithmetisch ist das Ganze zwar unmÃ¶glich, aber in der Politik zÃ¤hlt schlieÃŸlich nur, was man zu sehen glaubt. Bemerkenswert ist auÃŸerdem, dass die meisten Parteien eher durch Aussagen glÃ¤nzen, in denen sie erklÃ¤ren, mit wem sie am liebsten nicht koalieren wÃ¼rden. Seit eine Betonkommunistin, die rein zufÃ¤llig auch noch ein Landtagsmandat erhalten hat, ihre kruden Ansichten zu 40 Jahren Diktatur in Ostdeutschland preisgegeben hat, zieren sich alle Parteien noch ein bisschen mehr als zuvor.</p>
<p>An der Linkspartei geht jedoch kein Weg vorbei. Dabei ist Deutschland ja keineswegs linker geworden, sondern ist in erster Linie enttÃ¤uscht von den groÃŸen Parteien, die es trotz allen Aufschwungs nicht geschafft haben, die wirklich groÃŸen Reformprojekte anzugehen. Jegliche Versuche einer Steuerreform, die endlich ein vernÃ¼nftiges und verstÃ¤ndliches System einfÃ¼hrt, sind im 21. Jahrhundert auf Tauchstation gegangen und erst jetzt, da Steuertricksereien oder schlichtweg Steuerhinterziehung kurz im Ã¶ffenlichen Interesse aufblitzen, kommen vage Erinnerungen auf. Die groÃŸe Koalition hat dem Land eine Gesundheitsreform beschert, die ihren Namen nicht verdient. Eine FÃ¶deralismusreform, so sinnvoll sie auch sein mag, kann die Bilanz nicht mehr ausgleichen, denn fÃ¼r die meisten Menschen ist das weit weg. So ist es nicht verwunderlich, dass alle den Aufschwung sehen, aber keiner ihn zu spÃ¼ren vermag &#8211; zu wenig riecht das Ganze nach wirklicher VerÃ¤nderung.</p>
<p>Ebenso wenig verwunderlich ist daher auch, dass die WÃ¤hler scharenweise zur Linken laufen, die sich als Partei geriert, die es den GroÃŸen zeigen will. Auch wenn es nicht so aussieht, ist die Etablierung der Linken als bundesweite fÃ¼nfte Partei keineswegs besiegelt. Noch muss sich die Partei auf linke Splittergruppen wie die DKP stÃ¼tzen. Der EmpÃ¶rung zum Trotz ist dieses HÃ¤uflein Altkommunisten keine Bedrohung fÃ¼r Ã¼berhaupt irgendjemanden. Mit Rudi-Dutschke-GedÃ¤chtnisrhetorik lassen sich heute allenfalls ein paar versprengte Studenten gewinnen, aber ansonsten ist die Partei wegen Ãœberalterung vom Aussterben bedroht. Eine einzelne Abgeordnete, jetzt dazu noch fraktionslos, wird daran nichts Ã¤ndern kÃ¶nnen.</p>
<p>Die Scheu der SPD vor der Linken &#8211; auch wenn sie Oskar Lafontaine zum Vorsitzenden hat &#8211; ist letztendlich unbegrÃ¼ndet. Wenn die SPD sich kategorisch weigert, die Linke in eine Regierung mit einzubeziehen, hat dies auf Dauer fatale Auswirkungen fÃ¼r die Partei. Die Linke ist nÃ¤mlich dort am lautesten, wo sie nicht einmal in der NÃ¤he der Regierungsverantwortung ist, aber dort sehr leise, wo sie mitregiert. Je mehr die Linke zum Schmuddelkind gemacht wird, desto lauter kann sie vermeintliche MissstÃ¤nde anprangern und ProtestwÃ¤hler einsammeln.</p>
<p>Der Kurs von Kurt Beck, durch eine Anbiederung an die WÃ¤hler mit Forderungen zur sozialen Gerechtigkeit der Linkspartei WÃ¤hler abzujagen, war bislang nicht von Erfolg gekrÃ¶nt und wird es auch kÃ¼nftig nicht sein. Ebenso wenig werden die Deutschen einen Kanzler Beck im Jahr 2009 haben wollen.</p>
<p>Um einen Patt wie in Hessen zu vermeiden, muss sich auf Seiten der Volksparteien etwas Ã¤ndern.</p>
<p>Zu lange hat man an den BlÃ¶cken aus SchrÃ¶derschen Zeiten festgehalten, wo Schwarz-Gelb generell gegen Rot-GrÃ¼n antrat. Dies ist auf Dauer gefÃ¤hrlich. In Schweden sitzen sieben Parteien im Parlament, und seit Jahren sind die Grenzen fest gezogen: vier Parteien des bÃ¼rgerlichen Lagers stehen drei Parteien des linken Lagers gegenÃ¼ber. Letztendlich muss man bei solchen Konstellationen die Wahl auf zwei Alternativen reduziert sehen. Immerhin gibt es in Skandinavien die MÃ¶glichkeit zu Minderheitsregierungen, was in Deutschland bislang mehr schlecht als recht funktionierte.</p>
<p>Die Koalitionsbereitschaft zwischen den Parteien sollte daher wachsen.</p>
<p>Rot-GrÃ¼n bindet fÃ¼r sich genommen zumindest derzeit nicht genÃ¼gend WÃ¤hler, um auf LÃ¤nder- oder Bundesebene eine Mehrheit stellen zu kÃ¶nnen. Der Ausweg ist die GroÃŸe Koalition, die beiden groÃŸen Parteien mehr schadet als nÃ¼tzt. Daher muss die SPD kÃ¼nftig offener fÃ¼r Rot-Rot-GrÃ¼n werden, auch wenn die Zusammenarbeit selten herzlich sein wird.</p>
<p>Erfreulich ist die Bereitschaft der CDU, in Hamburg mit den GrÃ¼nen zu koalieren. Nicht etwa, weil die GrÃ¼nen so gut zur CDU passen. Allgemein erhÃ¶hen solche BÃ¼ndnisse nÃ¤mlich den Druck auf die FDP. Die hat zwar ihre alte Rolle, Mehrheitsbeschaffer fÃ¼r egal wen zu sein, lÃ¤ngst verloren, konnte sich aber bequem zurÃ¼cklehnen, weil sie die CDU immer an ihrer Seite wÃ¤hnen konnte. Dies ist nun mÃ¶glicherweise vorbei, und die Partei, deren Programm sich in weiten Teilen auf die zwei WÃ¶rter &#8220;Steuern senken&#8221; reduzieren lÃ¤sst, muss sich nun langsam fragen, welche Rolle sie in diesem Deutschland spielen will, das zunehmend Ã¼ber Fragen sozialer Gerechtigkeit nachdenkt. Die FDP hat hier nicht viel zu bieten.  Ihre Erfolgsbilanz trotz jahrelnager SchwÃ¤che der SPD ist auch ernÃ¼chternd: in 4 Landesparlamenten ist sie gar nicht vertreten, und in gerade einmal drei LÃ¤ndern sitzt sie in der Regierung. Man kÃ¶nnte darin auch Trend sehen, dass diese Partei schon lÃ¤ngst entbehrlich ist, und wenn sie in Hamburg und Hessen nicht mehr gebraucht wird bzw. wegen Abwesenheit in der Volksvertretung Ã¼berhaupt nicht gebraucht werden kann, kÃ¶nnte sie das letztendlich zu einer Nischenpartei machen. So wird sie ihr Heil wohl auch darin suchen mÃ¼ssen, sich gegenÃ¼ber bislang ungeliebten Konstellationen zu Ã¶ffnen. Vielleicht steckt ja in dieser Partei auch 26 Jahre nach der Regierung Schmidt noch ein FÃ¼nkchen Sozialliberalismus.</p>
<p>Andernfalls wÃ¤re es ein Treppenwitz der Geschichte, dass die wirtschaftsliberale FDP letztendlich an den Enkeln der Friedens- und Umweltbewegung und der SED-Nachfolgerpartei zugrunde gehen wÃ¼rde.</p>
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		<title>Arithmetik fÃ¼r Fortgeschrittene</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 12:13:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Diese Passage in einem Artikel zu den Wahlen 2008 ist m [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Passage in einem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,525783,00.html">Artikel zu den Wahlen 2008</a> ist mir gerade auf SPIEGEL Online aufgefallen.</p>
<blockquote><p>Nach diesem Ergebnis hÃ¤tte Koch auch mit der FDP keine Mehrheit mehr. Andererseits kÃ¶nnten aber auch SPD, GrÃ¼ne und Linke zusammen keine Regierung bilden.</p></blockquote>
<p>Wenn also CDU und FDP keine Mehrheit haben, SPD, GrÃ¼ne und Linke zusammen auch nicht &#8211; wie kann das gehen?</p>
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		<title>Breaking News</title>
		<link>http://delengkal.de/2007/08/breaking-news/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 07:54:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie mir gerade brandheiÃŸ mitgeteilt wurde, gibt es bei [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie mir gerade brandheiÃŸ mitgeteilt wurde, gibt es bei der OberbÃ¼rgermeisterwahl in Rastatt nach der zunÃ¤chst erfolglosen Gegenkandidatensuche gleich fÃ¼nf Konkurrenten fÃ¼r Amtsinhaber OB Klaus-Eckhard Walker: neben den beiden CDU-Kandidaten Christof Nitz (offiziell CDU) und Hans JÃ¼rgen PÃ¼tsch (auch CDU, aber von einer BÃ¼rgerinitiative unterstÃ¼tzt) tritt als unabhÃ¤ngiger Kandidat Wolfgang Weinbrecht, ein Ã¶rtlicher Unternehmer, an. Unglaublich, aber wahr: kurz vor Bewerbungsschluss gab <strong>Klaus Josef Muth</strong>, Student und ehemaliger Klassenkandidat von mir, seine UnterstÃ¼tzerunterschriften ab. Da sage ich nur: <strong>Klaus for President</strong>! Das verspricht, ein sehr spaÃŸiger Wahlkampf zu werden.</p>
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