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	<title>Delengkal Weblog &#187; Dagens Nyheter</title>
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	<description>Sinnfragen von einer Insel vor Stockholm</description>
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		<title>Ausländer bei Studienplatzsuche benachteiligt</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 07:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war ja schon länger zu ahnen, aber erst jetzt zeige [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ja schon länger zu ahnen, aber erst jetzt zeigen sich die Schnitzer in der Reform der Studienplatzvergabe, die von der aktuellen Regierung vorgenommen wurde. Kurzum: sie benachteiligen Studienbewerber, die ein älteres Abitur haben oder aus dem Ausland kommen. Diese Woche waren schon zwei Artikel in der DN über diese Probleme, und ich nehme stark an, dass es nicht die letzten gewesen sein werden.</p>
<p>Bislang wurden folgende Auswahlgruppen für Studienbewerber genutzt:</p>
<ul>
<li>BG (Gymnasiumsnote): auf einer Skala von 10 bis 20 hat der Bewerber je nach Gymnasiumsleistungen eine Note, mit der er in die Konkurrenz um einen Studienplatz geht. Ausländische Gymnasiumsnoten wurden umgerechnet und gingen ebenso ins Rennen.</li>
<li>BF (Folkshögskola): die Folkhögskola erlaubt den nachträglichen Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung und verwendet ein eigenes Bewertungssystem.</li>
<li>HP (Högskoleprovet): der Plan B für alle. Wer zwar alle Qualifikationen hat, es aber an den Noten hapert, kann in einer Art <a href="http://delengkal.de/2008/04/hogskoleheld/">Fertigkeitentest</a> zeigen, dass er doch das Zeug zum Studenten hat.</li>
</ul>
<p>Das ist aber ab diesem Wintersemester passé. Nun gibt es folgende Gruppen:</p>
<ul>
<li>BI: Bewerber mit einer normalen Gymnasiumsnote</li>
<li>BII: Bewerber mit einer normalen Gymnasiumsnote, die nachträglich noch einige Kurse belegt haben, um die für den Studiengang nötige Qualifikation zu erreichen.</li>
<li>BIII: Bewerber mit ausländischen Gymnasiumsnoten (Ausgenommen sind <a href="http://delengkal.de/2007/11/pokal-geholt/">Åländer</a> sowie gewisse internationale Gymnasien), wobei es hier ein neues Bewertungssystem für die ausländischen Noten gibt, in dessen Details ich leider noch nicht bewandert bin.</li>
<li>BIV: Folkhögskola-Absolventen</li>
<li>HP: Högskoleprovet</li>
<li>SA: Späte Anmeldungen</li>
</ul>
<p>Sieht auf den ersten Blick gerecht aus, hat aber zwei massive Haken:</p>
<ol>
<li>Wer vor 2003 sein Abitur in Schweden gemacht hat, kann trotz Spitzennoten <a href="http://www.dn.se/nyheter/sverige/nya-regler-gor-betyg-vardelosa-1.1138612">nicht mehr voll konkurrieren</a>. Alle, die danach kamen, erhalten nämlich Bonuspunkte, wenn sie bestimmte &#8220;harte&#8221; Fächer (z.B. Mathe) belegt haben. Es ist natürlich unfair, wenn jemand mit einem Abi von 2002 nur 20,0 Punkte erreichen kann, während die nachfolgenden sich mit bis zu 22,5 Punkten an die Spitze setzen können.</li>
<li>Ausländer haben nur geringe Chancen, über ihre Gymnasiumsnote erfolgreich zu sein. Die Quote in dieser Auswahlgruppe ist so klein, dass in vielen Programmen kein einziger Bewerber hierüber hereinkommt. In solchen Programmen sind die Chancen auf einen Studienplatz also praktisch Null. Auch in großen Programmen ist die Zahl gering, vor allem in gut gefragten Studiengängen. Um das mal anhand des gefragtesten Programms überhaupt, dem Medizinstudium zu illustrieren:
<ul>
<li>Göteborgs Universitet: 1 Platz, 125 Bewerber auf den Nachrückerplätzen</li>
<li>Karolinska Institutet: 1 Platz, 144 Bewerber auf den Nachrückerplätzen</li>
<li>Linköpings Universitet: 1 Platz, 113 Bewerber auf den Nachrückerplätzen</li>
<li>Lunds Universitet: 2 Plätze, 102 Bewerber auf den Nachrückerplätzen</li>
<li>Umeå Universitet: 0 Plätze, 130 Bewerber auf den Nachrückerplätzen</li>
<li>Uppsala Universitet: 1 Platz, 135 Bewerber auf den Nachrückerplätzen </li>
</ul>
<p>Bei den 4 Universitäten, bei denen es jeweils nur einen Platz gab, hat also schon der 2. oder 3. Nachrücker de facto keine Chance mehr, weil hier sämtliche Leute in der Warteliste den Platz verschmähen müssten. Das kann, muss aber keine Benachteiligung gegenüber den &#8220;großen&#8221; Auswahlgruppen sein, wenn es nur einen Platz gibt, denn in den großen Gruppen gibt es zwar 30 Plätze und mehr, so dass bei ein paar Absagen doch noch einige Wartelistenleute zum Zug kommen, aber dafür ist die Warteliste auch über 3500 Personen lang. Die <a href="http://www.thelocal.se/27878/20100719/">Benachteiligung</a> ist aber augenfällig in Umeå &#8211; da warten 130 Leute auf einen Platz, den es gar nicht gibt. Dieses Verfahren ist wahrscheinlich ein Verstoß gegen EU-Recht, denn EU-Bürger in eine eigene Kategorie mit geringeren Annahmechancen zu stecken widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz. Das hat vor allem in den <a href="http://www.dn.se/nyheter/sverige/nordisk-ilska-over-svenska-antagningsregler-1.1139455">nordischen Ländern für Unmut</a> gesorgt, denn die nordischen Nachbarn kommen bestimmt gerne angesichts der niedrigen Sprachbarriere.
</li>
</ol>
<p>Da kann man nur sagen: schnellstens nachbessern! Immerhin scheint schon etwas im Gange zu sein.</p>
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		<title>Heute morgen in der Zeitung</title>
		<link>http://delengkal.de/2010/06/heute-morgen-in-der-zeitung/</link>
		<comments>http://delengkal.de/2010/06/heute-morgen-in-der-zeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 11:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundera på livet]]></category>
		<category><![CDATA[Bratwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Dagens Nyheter]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>
		<category><![CDATA[Yes]]></category>

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		<description><![CDATA[ ... und gerade als Karsten die Bratwurst auf den Gr [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_7251.jpg"><img src="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_7251-200x300.jpg" alt="" title="IMG_7251" width="200" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1980" /></a></p>
<blockquote><p>&#8230; und gerade als Karsten die Bratwurst auf den Grill legte, ruft jemand, dass das Spiel zwischen Deutschland und Serbien beginnt&#8230;</p>
<p>Yes &#8211; fest gebrannt. leicht abgewaschen.</p></blockquote>
<p>Anmerkung: das Wort &#8220;bratwürsten&#8221; ist meines Wissens kein schwedischer Sprachgebrauch &#8211; das würde alleine schon an der Nichtexistenz des Buchstaben &#8220;ü&#8221; in der schwedischen Sprache scheitern. Der Endung nach zu urteilen ist es Singular, aber wenn sich die Werber solche Freiheiten herausnehmen, sind vielleicht mehrere Bratwürste gemeint.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Deutsche arbeiten weniger&#8230;</title>
		<link>http://delengkal.de/2010/06/deutsche-arbeiten-weniger/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 10:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute morgen fand ich auf dem Frühstückstisch folgend [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen fand ich auf dem Frühstückstisch folgenden Artikel in der Zeitung Dagens Nyheter (DN) vor:<br />
<a href="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_7210.jpg"><img src="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_7210-500x86.jpg" alt="" title="IMG_7210" width="500" height="86" class="alignnone size-medium wp-image-1954" /></a><br />
<em>Ausriss: Dagens Nyheter</em></p>
<p>Die Deutschen arbeiten laut dieser Schlagzeile also am wenigsten in der EU. 38,1 freie Tage soll der gemeine Deutsche so haben, während es der EU-Durchschnitt lediglich auf 33 Tage bringe. Die Schweden liegen mit 36 Tagen auf Platz 4. Hier die ganze Liste (Angaben in Tagen):</p>
<ul>
<li>Deutschland: 38,1</li>
<li>Italien: 37,1</li>
<li>Luxemburg: 37,1</li>
<li>Dänemark: 37,0</li>
<li>Schweden: 36,0</li>
<li>Portugal: 35,8</li>
<li>Malta: 35,0</li>
<li>Österreich: 34,9</li>
<li>Spanien: 34,5</li>
<li>Slowakei: 33,8</li>
<li>Tschechien: 33,3</li>
<li>EU-Durchschnitt: 33,0</li>
<li>Litauen: 33,0</li>
<li>Griechenland: 33,0</li>
<li>Finnland: 32,8</li>
<li>Irland: 32,2</li>
<li>Lettland: 32,0</li>
<li>Norwegen: 31,9</li>
<li>Frankreich: 31,5</li>
<li>Zypern: 31,4</li>
<li>Slowenien: 31,0</li>
<li>Bulgarien: 31,0</li>
<li>Großbritannien: 30,5</li>
<li>Polen: 30,0</li>
<li>Ungarn: 30,0</li>
<li>Niederlande: 29,6</li>
<li>Estland: 29,0</li>
<li>Belgien: 28,2</li>
<li>Rumänien: 28,0</li>
</ul>
<p>Da frage ich mich natürlich: wie kommt man denn auf diese Idee? Das nicht nur, weil es zum deutschen Selbstverständnis gehört, dass man arbeitet bis man nicht mehr kriechen kann, was sich natürlich hervorragend in die große Nachkriegssaga vom Wirtschaftswunderland einfügt. Vielmehr bin ich überrascht, weil ich Schweden an der Spitze erwartet hätte. Schließlich nehmen die Schweden nicht selten über einen Monat am Stück im Sommer frei. An Brückentagen oder Tagen vor hohen Feiertagen wird wenn überhaupt nur eingeschränkt gearbeitet.</p>
<p>Eine wahrscheinliche Erklärung gibt der Bericht selbst. Eurofound, das diese genaue Statistik (die Genauigkeit wird sehr deutlich hervorgehoben) erstellt hat, hat die Zahl der Feiertage im Kalender genommen und den gewerkschaftlich ausgehandelten Urlaubsansprich hinzugefügt. Vermutlich hat man sich hier die Feiertagsstruktur genau angesehen &#8211; so ist Mittsommer immer an einem Samstag, und 1. Mai und Nationalfeiertag können durchaus auch mal am Wochenende liegen. Fronleichnam und <a href="http://delengkal.de/2010/05/frohe-pfingsten/">Pfingstmontag</a> hingegen sind eben immer unter der Woche. So gibt es in Deutschland <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feiertage_in_Deutschland">bis zu 6 wochentagssichere</a> Feiertage, in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feiertage_in_Schweden">Schweden hingegen nur 4</a>. Aber auch hier sollte man die Kirche im Dorf lassen. Schweden hat nämlich 10 gesetzliche Feiertage. 9 der 16 Bundesländer haben aber auch nur 9 oder 10 Feiertage. Selbst wenn man nach Bevölkerungsmengen gewichtet, kommt man auf im Schnitt 10,9 Feiertage in Deutschland.</p>
<p>Damit wäre also mindestens die Hälfte der 2,1 Tage Differenz erklärt. Und die andere Hälfte? Hier wird es schwammig, denn Schweden hat anscheinend keinen gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaubsanspruch. Meine Erklärung ist, dass die in deutschen Tarifverträgen ausgehandelten Urlaubsansprüche wohl leicht umfänglicher sind als die in den schwedischen.</p>
<p>Bei der geradezu unheimlichen Stärke der schwedischen Gewerkschaften ein überraschender Schluss, der aber nicht einer gewissen Logik entbehrt. Denn ich sehe bei der ganzen Sache zwei Knackpunkte:</p>
<ol>
<li>Der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist in Deutschland anzunehmenderweise weit geringer als in Schweden. Während hier selbst jede Imbissbude mit geradezu erpressungsartigen Methoden in die Tarifverträge gezwungen werden, sind weite Teile des deutschen Mittelstandes bestenfalls in Form eines Betriebsrats organisiert. Tarifverträge dürfte dort nur eine untergeordnete Rolle spielen.</li>
<li>Arbeitstag ist nicht gleich Arbeitszeit. Das allgemein übliche Kaffeetrinken hierzulande (&#8220;fika&#8221;), das sich anscheinend am Tag gerne mal auf 2&#215;30 Minuten summiert, würde einen deutschen Chef auf die Palme bringen. Zudem sind Arbeitszeiteinschränkungen, um z.B. Kinder vom Kindergarten abzuholen, hierzulande weitaus üblicher als in Deutschland, wie mir scheint.</li>
</ol>
<p>Die Verallgemeinerung von tariflich festgelegten Arbeitstagen zur allgemeinen Arbeitszeit der Bevölkerung scheint mir also nur bedingt möglich.</p>
<p>Die Fakten des Artikels scheinen also zu stimmen &#8211; die Überschrift hingegen ist irreführend.</p>
<p><strong>Nachtrag 14:13 Uhr:</strong> Ich habe mich an die Autorin des Artikels gewandt und meine Einwände gegenüber der Überschrift dargelegt. Sie hat mittlerweile geantwortet und ist meiner Meinung. Sie hat sich schon beim Redakteur beschwert, der die Überschrift ausgewählt hat.<br />
<strong>Nachtrag 15:25 Uhr:</strong> Wie ich gerade vernommen habe, sagt Eurofound, dass die Zahlen von letztem Jahr sind und nur sagen, wieviele Tage frei sind, nicht wieviele Stunden wirklich gearbeitet werden. Ein neuer Bericht mit mehr Details soll in den nächsten Wochen kommen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch 2 Stunden</title>
		<link>http://delengkal.de/2010/05/noch-2-stunden/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 17:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Aftonbladet]]></category>
		<category><![CDATA[Dagens Nyheter]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>
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		<category><![CDATA[Melodifestivalen]]></category>
		<category><![CDATA[Svenska Dagbladet]]></category>

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		<description><![CDATA[ Noch einmal genau hinsehen: so gewinnt man Währen [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JicTadLWGnE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JicTadLWGnE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object><br />
<em>Noch einmal genau hinsehen: so gewinnt man</em></p>
<p>Während Stefan Niggemeier und Lukas Heinser <a href="http://oslog.tv/">ihr unglaublich exzellentes Videoblog</a> aus Oslo machen, koche ich u.a. Chili Con Carne, denn wir haben zum Grand-Prix-Abend geladen, um dieses Großereignis gemeinsam zu zelebrieren. Die Tatsache, dass wir das erste Mal seit geraumer Zeit einen Beitrag aufzubieten haben, für den man sich nicht peinlich berührt fühlen muss, ist das allemal wert.</p>
<p>In Schweden scheint die Stimmung über die Enttäuschung hinweg zu sein.</p>
<p>Die Dagens Nyheter versucht es mit einer Prise Trotz und brachte heute morgen einen einseitigen Artikel über die &#8220;Big Four&#8221;. Im Wesentlichen ging es darum, wieso diese ins Finale dürfen und Schweden &#8211; das natürlich unausgesprochenerweise jedes Jahr das beste Lied des Universums ins Rennen schickt &#8211; hingegen nicht. Ein Absatz versucht zaghaft ins Spiel zu bringen, dass Schweden schließlich auch eine Menge Geld an die EBU zahle. Nämlich mehr als die Ukraine, die schließlich mehr als viermal so viele Einwohner hat. Botschaft durch die Hintertür: ein Land, das soviel Geld bezahlt, gehört eigentlich auch sofort ins Finale.</p>
<p>Der schwedische Rundfunk SVT wählt einen anderen Ansatz: wenn die Leute in Schweden offenkundig keinen Schimmer haben, was der Rest Europas gut findet, dann fragt man sie besser nicht mehr so viel und stattdessen die internationale Jury. Ob das so kommen wird, ist natürlich fraglich. Das <a href="http://www.aftonbladet.se/nojesbladet/melodifestivalen2010/article7210303.ab">Aftonbladet</a> geht jedenfalls mit schwerem Geschütz an die Sache heran und sorgt sich um die Zukunft von Melodifestivalen, dem schwedischen Vorentscheid. Und konstatiert, dass ein schwedischer Wettbewerb ohne internationale Perspektive nicht interessant sei. Im schwedischen Fußball scheint genau dieses Konzept aber hervorragend zu funktionieren&#8230;</p>
<p>Svenska Dagbladet fragt jemanden, der sich auskennt und der sogar seine Doktorarbeit über Melodifestivalen geschrieben hat. <a href="http://www.svd.se/kulturnoje/nyheter/det-ar-inget-fiasko_4783451.svd">Der meint: das war kein Fiasko</a> &#8211; Schweden ist einfach von guten Leistungen verwöhnt.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uN6QpXR_00k&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uN6QpXR_00k&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object><br />
<em>Oder so auch&#8230;</em></p>
<p>Insgesamt setzt man nun auf seine Ersatzpferde im Rennen. <a href="http://www.aftonbladet.se/nojesbladet/melodifestivalen2010/article7208367.ab">Insgesamt 7 Beiträge</a> entstanden unter schwedischer Beteiligung, und mit denen versucht man sich ein bisschen mitzufreuen. Gespannt wird aber dennoch <a href="http://www.expressen.se/Nyheter/1.2005290/anna-bergendahl-kan-ha-missat-esc-finalen-med-endast-fem-poang">das Ergebnis heute nacht</a> erwartet, denn man möchte natürlich wissen, ob Anna Bergendahl nur knapp oder gar deutlich gescheitert ist.</p>
<p>Meine Vermutung ist: sehr knapp, den schlecht war das Lied nicht und die Begeisterung <a href="http://oslog.tv/150/leuchstaebe-und-kirmes/">auch anderorten</a> recht groß.</p>
<p>Jetzt muss es aber erst einmal darum gehen, wer heute abend gewinnt. DN sieht Lena im guten Mittelfeld, wie es scheint, und auch <a href="http://www.expressen.se/noje/melodifestivalen2010/1.2005180/nunstedt-sa-bra-ar-bidragen-i-esc-finalen">bei Aftonbladet</a> ist das so.</p>
<p>Alles weitere liegt in der Hand der Jurys und Abermillionen Zuschauer. Ich bin gespannt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Heiratsfieber</title>
		<link>http://delengkal.de/2010/04/heiratsfieber/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 14:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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		<category><![CDATA[Daniel Westling]]></category>
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		<category><![CDATA[Victoria]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint dieser Tage, als müsse nun knapp zwei Monat [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint dieser Tage, als müsse nun knapp zwei Monate vor Kronprinzessin Victorias Hochzeit die Pressemaschinerie warmlaufen.</p>
<p>Hier die neuesten Nachrichten:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.aftonbladet.se/brollopet/article6949628.ab">Prinzessin Madeleine wird dieses Jahr nicht mehr ihren Freund Jonas heiraten</a>. Noch schlimmer: man hat die beiden seit Dezember nicht mehr zusammen gesehen. Und die Zeitungen schreiben mit Begeisterung über die vermuteten Probleme zwischen den beiden. Madeleine ist anscheinend <a href="http://www.expressen.se/Nyheter/1.1951317/efter-jonas-krisen-madde-flyr-landet">erstmal vier Wochen in den USA</a>, während Jonas sich mit Victorias Zukünftigem getroffen hat.</li>
<li>Die Einladungen für die Hochzeit sind raus. Das <a href="http://www.aftonbladet.se/brollopet/article6952457.ab">Aftonbladet hat eine irgendwo ergattert</a> und zeigt sie stolz. Ein spektakulärer Coup: die Einladung ist weiß, und es steht drauf, dass man eingeladen ist. Wahnsinn!</li>
<li>Nicht minder spektakulär ist die Erkenntnis, dass die Trauung um 15:30 Uhr stattfindet, was <a href="http://www.dn.se/nyheter/sverige/kronprinsessan-gifter-sig-1530-1.1077658">natürlich gemeldet werden muss</a>.</li>
<li>Die <a href="http://www.royalcourt.se/brollopet.4.1a2467a10ad032dc2680007326.html">Homepage der Hochzeit</a> ist auch schon online. Hier ist mal wieder <a href="http://delengkal.de/2009/02/konig-20/">Königshaus 2.0</a> angesagt: man kann seine Glückwünsche hinterlassen. Dass man sie nicht auch gleich noch auf Facebook stellen oder twittern kann, ist fast schon überraschend.</li>
<li>Lars Ohly, Chef der Linken, findet, dass er als Republikaner da eigentlich nicht hin sollte &#8211; und <a href="http://www.fiket.de/2010/04/14/ohly-nein-danke/">hat abgesagt</a>. Das Witzige daran ist irgendwie, dass so ziemlich jede Reichstagspartei die Abschaffung der Monarchie anstrebt. Die Party wollen sie aber trotzdem nicht verpassen.</li>
</ul>
<p>Nicht dass das alles nicht in irgendeiner Form relevant wäre. Aber so aufgebauscht, wie das jetzt schon wird, würde mich es nicht wundern, wenn es bei der Hochzeit selbst eine 20.000 teilige Bildergalerie zum Thema gibt.</p>
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		<item>
		<title>Ganz in weiß</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 21:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Selten lassen mich Fotos in der Zeitung kurz inneha [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1718" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2010/02/snö.jpg"><img src="http://delengkal.de/wp-content/uploads/2010/02/snö.jpg" alt="" title="snö" width="450" height="628" class="size-full wp-image-1718" /></a><p class="wp-caption-text">Ausriss: DN</p></div>
<p>Selten lassen mich Fotos in der Zeitung kurz innehalten. Dieses jedoch schon &#8211; man kann wohl kaum anschaulicher machen, wie weiß Skandinavien derzeit ist. Dummerweise wird das in Deutschland keinen Eindruck schinden können. Man bedenke aber: so ähnlich sieht es hier jedes Jahr über zwei Monate lang aus.</p>
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		<title>Eigentlich schade&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 17:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
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		<description><![CDATA[...dass ich diesen Tipp nicht an die Zeitung geschickt [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;dass ich <a href="http://delengkal.de/2009/08/wohnungsprobleme/">diesen Tipp</a> nicht an die Zeitung geschickt habe. Heute morgen war nämlich ein <a href="http://www.dn.se/sthlm/studentbostader-star-overgivna-1.946111">großer Bericht über meinen alten Wohncontainer in der Dagens Nyheter</a>. Dieser steht nämlich leer, und das bei massivem Wohnungsmangel für Studenten in Stockholm.</p>
<p>Dort ist zu lesen, dass das Gebäude einer Firma gehört und der Vertrag mit der KTH am 1. Juli 2008 ausgelaufen ist. Daher also der Leerstand, der auch damit begründet wird, dass die Küche nicht für die vielen Studenten ausgereicht habe. Das ist natürlich eine leichte Verzerrung der Wahrheit &#8211; näher an dieser wäre gewesen, dass ein Herd pro 10 Personen wohl schon ausgereicht hätte, wenn man die Leute dazu hätte bringen können, die von ihnen benutzten Töpfe abzuspülen.</p>
<p>Vielleicht tun die Verantwortlichen das einzig richtige und bauen den Container so um, dass er weniger Studenten fasst, aber dafür eine erträgliche Lebensqualität bietet. Wenn die Wohnungsnot einmal nachgelassen hat, kann man den ganzen Mist dann ja verschrotten.</p>
<p>Übrigens sind Container im Schwedischen immer Müllcontainer. Wohncontainer heißen &#8220;barack&#8221; &#8211; irgendwie auch passender.</p>
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		<title>Wohnungsprobleme</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 13:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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		<category><![CDATA[Dagens Nyheter]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ich neulich schon angemerkt habe, ist die Wohnungss [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich <a href="http://delengkal.de/2009/08/noch-einmal-neues-zum-auswandererguide/">neulich</a> schon angemerkt habe, ist die Wohnungssuche für Studenten in Stockholm derzeit äußerst problematisch.</p>
<p>Heute morgen hat Dagens Nyheter nun eine Übersicht der Wohnungssituation für Studenten in ganz Schweden publiziert. In den drei Großstädten Stockholm, Göteborg und Malmö, aber auch in kleineren Städten wie Lund ist es demnach äußerst schwer im Moment. <a href="http://www.fiket.de/2009/08/28/mehr-studenten-zu-wenig-wohnungen/">Thomas fasst auf Fiket</a> die Ursachen treffend zusammen.</p>
<p>In Lund hat man nun sogar Armeezelte als vorübergehende Bleibe aufgestellt. In dem Zusammenhang frage ich mich, wieso man eigentlich meinen <a href="http://delengkal.de/2005/08/containerimpressionen/">ehemals heißgeliebten Container</a> leerstehen lässt. Er ist zwar hässlich, überteuert und laut, aber immerhin hat man ein Dach über dem Kopf. Besser als ein Armeezelt ist er allemal. </p>
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		<title>Hotel zu verkaufen</title>
		<link>http://delengkal.de/2008/09/hotel-zu-verkaufen/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 13:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundera på livet]]></category>
		<category><![CDATA[Dagens Nyheter]]></category>
		<category><![CDATA[Gran Canaria]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant, wohin einen diese Aktivitäten im Internet [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant, wohin einen diese Aktivitäten im Internet manchmal führen.</p>
<p>Am Freitag erhielt ich einen Anruf meiner Freundin, die mir berichtete, jemand aus Kenia hätte auf Englisch nach meiner Telefonnummer gefragt. Kurz darauf rief derjenige an. Er war nicht aus Kenia, sondern aus Gran Canaria, und sprach perfekt deutsch, weil er auch Deutscher ist.</p>
<p>Aus irgendeinem Grund hat er angenommen, ich hätte irgendetwas mit der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter zu tun. Diese lese ich zwar täglich, und ihre Webseite ist für mich ebenso eine wichtige Informationsquelle. Damit enden aber auch schon irgendwelche Verbindungen.</p>
<p>Der Mann will ein Hotel auf Gran Canaria verkaufen, konnte aber keinen Link auf der Homepage von Dagens Nyheter finden. Zwar ist das nicht gerade mein Metier, aber ich bot ihm an, die Links zu schicken, wenn er mir eine Mail zukommen lässt.</p>
<p>Seither habe ich nichts mehr gehört. Die Sache ist schon ein bisschen kurios &#8211; insofern hätte ich mich durchaus dafür interessiert, was dahintersteckt. Sollte jemand das Hotel kaufen wollen, kann er sein Interesse gerne in den Kommentaren bekunden.</p>
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		<title>Kalix im 21. Jahrhundert angekommen</title>
		<link>http://delengkal.de/2008/09/kalix-im-21-jahrhundert-angekommen/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 10:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hansbaer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Dagens Nyheter]]></category>
		<category><![CDATA[Kalix]]></category>
		<category><![CDATA[Rolltreppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ländlich Schweden wirklich ist, merkt man nur gele [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ländlich Schweden wirklich ist, merkt man nur gelegentlich in den Medien. Gerade bin ich aber über <a href="http://www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?d=147&#038;a=829231">diesen Bericht</a> gestolpert, der reichlich kurios ist:</p>
<blockquote><p>Kalix mit seinen 17.373 hat ein neues Einkaufszentrum bekommen mit 16 Geschäften [...]. Die Chefin des Zentrums, Eva Ljungqvist, hebt jedoch die neue Rolltreppe hervor, die erste in der Kommune.</p></blockquote>
<p>Spektakulär &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kalix">Kalix</a> hat nun also eine Rolltreppe. Das für sich genommen wäre ja nicht so beeindruckend, wenn es nicht noch weiter ginge:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir werden Armbändchen als Fahrscheine austeilen, und wenn jemand entgegen unserer Erwartung noch nie Rolltreppe gefahren ist, versprechen wir, dass derjenige zuerst fahren darf und laden ihn dann zum Mittagessen im Restaurant ein&#8221;, sagt Eva Ljungqvist.</p></blockquote>
<p>Ich hoffe, mir ist kein gravierender Übersetzungsfehler unterlaufen. Da wird das Einkaufszentrum also zum Erlebnispark, in dem man Rolltreppe fahren kann. Sozusagen für die Eingeborenen, die gestern noch in Höhlen lebten. Wenn das wirklich ernst gemeint ist, dann sind die Kalixer entweder sehr leicht zu begeistern oder einfach extrem hinterwäldlerisch. </p>
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