Derber Humor
hansbaer Mai 11th, 2008
Nach dem Aufreger von heute morgen nun etwas amüsantes zum Wahlkampf in den USA, das nur Deutsche in vollem Umfang nachvollziehen können:
Großartiges Fundstück von Spreeblick.
hansbaer Mai 11th, 2008
Nach dem Aufreger von heute morgen nun etwas amüsantes zum Wahlkampf in den USA, das nur Deutsche in vollem Umfang nachvollziehen können:
Großartiges Fundstück von Spreeblick.
hansbaer April 10th, 2008

Ausriss: zdf.de
Einen sprachlichen Ausrutscher leistet sich heute das ZDF. Beklagen kann man eigentlich nur, was man noch rückgängig oder zumindest noch korrigieren könnte. An der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes kann man heute aber leider nichts mehr ändern. Genauso gut könnte man das Schisma der Kirche, das Scheitern der Revolution 1848 oder den Vietnamkrieg beklagen.
Nachtrag: Nachdem ich ja jetzt schon zwei Kommentare dazu bekommen habe, habe ich mir etwas Gedanken gemacht. Ich bin bei Google News über die Überschrift gestolpert und habe mich spontan an ihr gestört. Auch nach einigem Nachdenken im Bus bin ich der Ansicht, dass man das Wort “beklagen” üblicherweise nicht in diesem Zusammenhang verwendet. Aus meiner Sicht bezieht sich das Wort typischerweise auf einen Zustand oder ein kürzlich stattgefundenes Ereignis. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, dass z.B. Überlebende ihre Toten beklagen. Es muss also nicht notwendigerweise einen Adressaten geben, ist in dem Falle aber ein Ausdruck von Schmerz und Trauer.
Ich vermute, ich habe mich vor allem deswegen daran gestört, dass es eigentlich selbstverständlich ist, dass das Ermächtigungsgesetz etwas beklagenswertes war und ist. Eine Klage ist nach meiner Sicht aber auch immer, dass man andere auf etwas hinweisen möchte. Allerdings ist man im Allgemeinen in der deutschen Öffentlichkeit darüber hinaus, denn diejenigen, an die die Klagen gerichtet sein könnten, sind tot. Auch ist das Ermächtigungsgesetz nichts, was heute den Abgeordneten noch unmittelbar Schmerzen bereiten würde – daher wäre “mahnen” oder “gedenken” in so einem Zusammenhang sicher besser als “beklagen”.
Aber ihr habt schon recht: ein Ausrutscher ist es nicht. Da hatte ich hier schon ganz andere Sachen präsentiert.
hansbaer März 17th, 2008
Ein neuer Trend zeichnet sich ab, und schon 15 Millionen Menschen sind dabei:
hansbaer März 6th, 2008
Ich war gerade sehr verwirrt, als ich die Wahlseite von CNN aufrufen wollte. Diese wird nämlich unter der Adresse www.cnnpolitics.com beworben.
In der Tat verkündet dies auch die Seite, die man von der CNN-Hauptseite aus erreichen kann:

Quelle: CNN
Ruft man im Moment jedoch diese Seite auf, erscheint folgendes:

Quelle: Offenkundig nicht CNN
Das sieht mir nach einer zünftigen Seitenkaperung aus – oder CNN hat einfach vergessen, die Domain zu verlängern.
hansbaer Februar 25th, 2008
Während Beck wohl doch Rückendeckung von der Partei bekommen hat und Merkel ihren Segen für Schwarz-Grün in Hamburg gibt, habe ich gerade noch eine Kleinigkeit über die Wahlkampfpraktiken der FDP gefunden. Wie bei Hillary und Obama ist das Internet wohl noch nicht Wahlkampfmedium Nr.1, aber wird es in zunehmenden Maße.
hansbaer Februar 17th, 2008
Ich finde, über Oliver Pocher darf man sich ruhig auch mal lustig machen:
hansbaer Februar 10th, 2008

Wenn man in drei Staaten gegen Baracks Oma verliert, würde mir das auch zu denken geben.
hansbaer Dezember 27th, 2007
Die Rückseite einer Arbeit im Fach “Bildende Kunst”:
Ein bekennender Brief:
Serh geehrter Herr Dehoff,
in meiner fortschreitenden Selbsterkenntnis wurde mir im Verlauf der Arbeit an diesem Bild klar, dass ich als Maler vollkommen unfähig bin, was ihnen beim Betrachten dieser Arbeit durchaus plausibel erscheinen dürfte. Aus diesem Grunde werde ich das Fach “Bildende Kunst” im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich abwählen, obwohl ich es sehr bedaure, das letzte Jahr in diesem Fach mit derartigen Schundwerken abzuschließen.
Die Ihnen hier vorliegende Arbeit bezeugt auf erschreckende Weise den Mangel an Kompetenz und die Unlust, auch nur die geringste Mühe und Liebe in dieses Bild hineinzustecken oder meine Kreativität im geringsten anzuregen, meinerseits. Ich bitte Sie daher, diese Arbeit ihrem Wert entsprechend mit der Note “ungenügend”, “mangelhaft” oder zumindest “ausreichend” zu honorieren.Vielen Dank!
Mit Freundlichen Grüßen,
ihr treu ergebener (bitte nicht zu wörtlich nehmen) SchülerFabian Seitz (11c, 97/98)