Bemerkenswerte Ideen tun sich auf, da der Klimawandel jetzt urplötzlich vor der Tür steht – zumindest, wenn man es aus Bushs Sicht sieht, denn 25 Jahre von eindeutigen Indizien haben ja nicht gereicht.

Kürzlich hörte ich in NPR Playback die ersten Radioreports über das Thema aus dem Jahr 1982. In der gleichen Sendung wurde übrigens auch über eine mysteriöse Krankheit bei homosexuellen Männern berichtet – seltsam, dass es eine Zeit gab, in der AIDS nichtmal einen Namen hatte.

Wie dem auch sei, der SPIEGEL fragt:

Ist der Abschied von herkömmlichen Glühlampen auch ein Modell für Deutschland?

Die Antwort fällt denkbar kurz aus: Ja. Weder die Wolframfadenindustrie noch Osram selbst werden davon untergehen. Zumindest könnte man die Mehrwertsteuer auf Energiesparbirnen erlassen oder ähnliches.

Aber es geht noch weiter:

In Japan gibt es bereits ein sogenanntes Top-Runner-Programm. Danach wird das sparsamste Elektrogerät einer Warenklasse für drei bis zwölf Jahre zum Standard erhoben. Sämtliche Konkurrenzprodukte müssen sich daran messen, überschreiten sie die Standardwerte, droht ein Verkaufsverbot.

Warum gibt es sowas nicht in der EU? Stattdessen haben wir nur alberne Farbmarkierungen, wo fast alle Geräte in der Spitzengruppe landen, weil die Maßstäbe oft falsch angelegt sind.

in Berlin, Brüssel und Straßburg sollten ein paar Überstunden geschoben werden…