Gestern habe ich mich vergeblich darin versucht, die Viertelfinals von Samstag zu kommentieren, ohne die Tragödie, die sich nicht allzuweit der Stadien abspielte zu ignorieren. Jenseits des Beileids und dass ich selbst einmal bei einer Loveparade war (der größten der „echten“ in Berlin) und mir bis heute vorhalten lassen muss, an dem Tag auch in die nagelneue Reichstagskuppel gegangen zu sein, hätte ich nichts zu sagen. Was will man auch sagen, wenn soviel gesagt worden ist?

Also geht es jetzt erst einmal um etwas Possierliches für zwischendurch. Mein Wohnbezirk ist zwar der sozial schwächste der Gemeinde, was man an den Zuständen vor der Pizzeria mit Ausschanklizenz des öfteren gut erkennen kann. Unsere Ecke ist dennoch ganz beschaulich, denn die weiter unten gelegene Eigenheimsiedlung sieht man nicht, so dass man beim Blick aus dem Küchenfenster den Eindruck gewinnt, man wohne direkt am Wald.

Katzen sind zwar nicht so exotisch, aber dass sie nicht alleine auftreten doch etwas ungewöhnlich. Rehe vor dem Haus sind aber schon etwas seltener. Beim Joggen sieht man sie aber häufig. Auf einen Elch warte ich allerdings auch nach 5 Jahren in Schweden immer noch vergebens.