Wie an Hochschulen üblich gibt es auch an der SU einmal in der Woche ein Kolloquium, bei der ein Wissenschaftler einer anderen Hochschule zu Gast ist und über seine Arbeit referiert. Dies kann teilweise auch nur lose mit der jeweiligen Fachrichtung verbunden sein.

Beim Lesen des ersten Satzes der dieswöchigen Einladung wurde ich jedoch etwas stutzig:

Frustration is a ubiquitous phenomenon in condensed matter physics, and in science in general.

Ja, die Wissenschaft kann manchmal schon ganz schön frustrierend sein. Diese Feststellung wollte aber nicht so ganz zusammengehen mit dem Titel des Vortrags:

Frustrated Magnetic Pyrochlores — a Rich Playground for the Study of Exotic Collective Phenomena

wobei dessen zweite Hälfte ja durchaus noch zu einer sozialwissenschaftlichen Studie über Naturwissenschaftler passen würde.

Die „Magnetic Pyrochlores“ jedoch nicht, und so ging es in dem Vortrag doch um ein physikalisches Phänomen, das den etwas unschönen Namen „Frustration“ trägt.