Wer schon immer einmal wissen wollte, was die Hunde der Queen gerade machen, gibt es jetzt den ER Corgi Tracker.
Kategorie: Fundera på livet
„Fundera på livet“ heißt soviel wie „über das Leben nachdenken“
Licht an!
Gestern abend war das Licht eine Stunde aus. Und der Computer. Und der Fernseher. Unsere Kommune Värmdö nahm auch teil, so dass unsere Vermieter im Vorfeld per Zettel an der Tür darauf hingewiesen hatten.
Auch wenn Dinner beim Kerzenschein etwas schönes ist, wird einem doch bewusst, wie albern die Earth Hour eigentlich war. Seit Wochen wurde in Schweden dafür getrommelt, und letzten Endes brennt das Flutlicht am Parkplatz trotzdem. Die Nachbarn machen zwar das Licht aus, schauen aber fern – was zeigt, dass sie den Sinn der Aktion nicht verstanden haben.
Den Sinn kann man ohnehin bezweifeln. Es ist eine dieser Aktionen, bei denen alle gerne mitmachen, weil es nicht weh tut und gut aussieht. Aus demselben Grund sponsern Firmen mit Begeisterung den Christopher Street Day oder Europride, um zu zeigen, wie tolerant und modern sie doch sind.
Erreicht wird freilich weniger als erhofft, aber mehr als nichts. Daher ist es irgendwo auch schade, dass Deutschland die Aktion praktisch vollständig ignoriert hat.
Licht aus!
Bitte…. jetzt!
Frohe Weihnachten
Wieder einmal eine Kuriosität aus dem Spamordner, die gerade hereingeflattert kam:
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Ja ist denn schon Weihnachten?
Oje
Noch einmal Schnee zum Abschluss, und zwar richtig
Dieses Blog läuft aktuell Gefahr, zum Winterendeabwarteblog zu werden. Das wird aber nicht passieren. Soeben habe ich einen Kurs beendet, und so bleibt auch hierfür wieder etwas mehr Zeit – hoffentlich.
Wieder da
Nach einigen Tagen Ausfall ist delengkal.de wieder da. Letzten Freitag hat sich der Server, auf dem delengkal.de betrieben wird, in den Computerhimmel verabschiedet. Nun ist die Seite wieder online, allerdings auf einem Notserver, der nicht ganz so flott ist wie der alte. Ein Dank an die fleißige Arbeit der beiden Administranten, die das System wieder zum Laufen gebracht haben.
Eigentlich hatte ich vor, einen schönen Nachruf für den alten Server zu schreiben. Da aber vor wenigen Tagen ein ehemaliger Feuerwehrkamerad von mir in viel zu jungen Jahren verstorben ist und mich das auch ein bisschen traurig macht, erschiene mir das zynisch.
Es geht voran
Laut meinem Sonnenaufgangsrechner im Firefox ist heute der erste Tag, an dem der Tag mit Morgen- und Abenddämmerung mehr als 12 Stunden hat. So ist schon 17 Tage vor Frühlingsaufgang das Tageslicht gut im Geschäft.
Weniger gut steht es jedoch wieder einmal um meine Aktie – die fiel mittlerweile auf 5,85 kr. Das nährt doch die Befürchtung, dass die Firma auch nicht wirklich etwas wert ist.
Meine zweite Berufung – oder doch nicht
Nachdem mich gestern eine Magen-Darm-Grippe (oder eher der Anflug einer solchen) erwischt hat, verbrachte ich heute den Tag zuhause.
Am Nachmittag erhielt ich einen Anruf. Das ist für sich genommen nichts ungewöhnliches, zumal ich ja einiges gewohnt bin. Dieser hat mich allerdings sehr überrascht.
Es war Petter*, Lehrer an einem nicht ganz unbekannten Stockholmer Gymnasium. Er fragte mich, ob ich nicht Aushilfslehrer werden und unterrichten wolle. Es stellte sich heraus, dass er einfach alle Physik-Doktoranden der Stockholmer Universität abtelefonierte. Ich wies ihn darauf hin, dass ich Deutscher sei und daher vielleicht nicht so wahnsinnig gut geeignet, 25 pubertären Schülern Physik einzutrichtern.
Abgesehen davon, dass ich ohnehin schon genug zu tun habe, habe ich mit Verweis auf meine Gesundheit erst einmal abgelehnt, zu einem Treffen am morgigen Tage zu kommen.
Zwei Dinge beschäftigen mich aber:
Zum einen muss ich mir seither die Frage stellen, wie schlecht es um die personelle Ausstattung im schwedischen Schulsystem wirklich steht, wenn man schon Doktoranden fragen muss, ob sie (Aushilfs-)Lehrer werden wollen.
Zum anderen ist es der Gedanke an eine Karriere, die ich eigentlich vor 7 Jahren mit der Entscheidung, Physik auf Diplom zu studieren, für mich ausgeschlossen hatte. Dementsprechend habe ich mich seither nie wieder damit auseinandergesetzt, ob ich überhaupt zum Lehrer taugen würde.
* Name von der Redaktion geändert
Fast gewonnen…
Herzlichen Glückwunsch, Fabian schallt es mir in meiner Mailbox entgegen. Es schreibt dugg.de, ein irgendwie halbseriöser Dienst, der so ein neumodisches Community-Gedöns macht. Neben „Hot or Not“ gibt es dort auch „Porno Stuff“, weswegen man das halbseriös fast schon wieder streichen könnte.
Aber es handelt sich immerhin um eine GmbH, was das ganze etwas weniger nach Abzocke erscheinen lässt – und da ist man ja erst einmal milde gestimmt.
Wenn man aber den Inhalt der Mail liest, kommt man sich vor wie bei 9Live:
Hallo Fabian,
Kein Scherz, Sie wurden soeben exklusiv von unserem
Zufallsgenerator ausgewählt:Herzlichen Glückwunsch! Sie sind ausgewählt, einen LCD-Fernseher
von Samsung im Wert von 899,- Euro gewinnen zu können!
Ich habe also die unglaubliche Ehre, an einem Gewinnspiel teilnehmen zu dürfen, bei dem es möglicherweise sogar etwas zu gewinnen gibt.
Wie dreist die ganze Angelegenheit ist, fällt erst bei einem genauen Blick auf. Nicht der Betreiber von dugg.de ist nämlich Veranstalter, sondern die Firma PLANET49 GmbH. Diese betreibt wiederum das Portal winmytv.de
Das Konzept der Geschichte ist einfach: man gibt seine Handynummer, bestätigt diese, und schon geht es los. Einmal pro Woche kann man bei dem Gewinnspiel teilnehmen.
Was freilich ganz klein in den AGB steht, ist das:
Durch Abschluss des Abonnementvertrags erhält der Spieler das Recht, einmal wöchentlich an dem Spiel myquiz2win teilnehmen und den Wochenpreis sich zu erspielen.
Im Gegenzug wird der Spieler verpflichtet, einen Abonnementsbeitrag von 4,99 EUR (inkl. USt.) pro Woche zu zahlen.
Wer Milchmädchen spielen will, kann berechnen, dass man keine 200 Mitspieler braucht, um das ganze gewinnbringend zu betreiben. Die meisten kommt es wohl erst bei der nächsten Telefonrechnung ein, auf was sie sich da eingelassen haben. Zu dem Zeitpunkt sind sie wahrscheinlich schon vier „Abonnementsbeiträge“ los.
So sieht wohl die neue Variante einer mittlerweile schon recht alten Masche aus.
Viel schlauer ist das auf alle Fälle, denn im Gegensatz zu den bekannten Fällen hat der Nutzer hier schon gezahlt und muss sich um Rückerstattung bemühen, was sicher nicht so leicht ist.
Mich würde einmal interessieren, wie die SMS aussieht, die man bestätigen muss. Das probiere ich aber besser nicht aus – da betätige ich doch lieber den Hot Button…
Investmenttipps mit Fabian – heute: Eniro
Tja, liebe Freunde der freien Marktwirtschaft – so steht es um meine Aktie. Eine Karriere als Investmentbanker kann ich wohl vergessen.
Eigentlich müsste ich jetzt ja kaufen, aber ich traue mich nicht. Die Aktie hatte nämlich in den 12 Monaten vor meinem Kauf schon 75% verloren. Jetzt sind noch einmal 62% entschwunden. Da fragt man sich schon, ob die allgemeine Weisheit, in der Talsohle zu kaufen, auch auf Eniro anzuwenden ist.
