Beim Stockholm Halvmarathon gestern war ich auf dem besten Wege, die beste Zeit seit 2005 hinzubekommen oder zumindest meine Vorjahreszeit von 2:09:57 zu unterbieten. Bis Kilometer 15 lief das auch ganz gut und ich lag 49 Sekunden vor meiner Vorjahreszeit. Bei Kilometer 17 dann der Einbruch – ich konnte mich nicht mehr zwingen, weiterzulaufen, ging ein Stück. Der Faden war gerissen, denn als ich wieder loslief, kam schon nach wenigen Meter ein Krampf. Anstatt dem üblichen Problem, dass die Abstände zwischen den Krämpfen immer kürzer werden, kamen sie nun nahezu sofort. Also ging ich: Kilometer 18, Kilometer 19. Bei Kilometer 20 lief ich dann wieder in einem mäßigen Trott, aber immerhin. Die Zeit war natürlich bescheiden: 2:20:01

Schade – aber es macht auch Hoffnung, denn Åland steht Ende Oktober an, wo man auf einer flachen Strecke nochmal zur Bestform auflaufen kann. Allerdings gilt es dort, eine Zeit von 2:06:23 zu unterbieten.

Danke an meine drei Unterstützer. Stefan und Lutz haben auch ein paar Fotos online gestellt.